Luftreinigung

Geruchsbelästigung und Feinstaub durch Holzverbrennung

Feinstaubfreisetzung und Geruchsbelästigung durch Holzverbrennung Belästigung durch Kachelofen

Immer wieder erreichen uns Anfragen wegen Feinstaubfreisetzung und Geruchsbelästigung verursacht durch Holzverbrennung.

Nicht nur Personen mit Atemwegserkrankungen oder Allergien, sondern auch gesunde Personen suchen Abhilfe.
Abhängig von Wetterlage und Entfernung kann die Konzentration der lungengängigen Partikel um das 100-fache ansteigen. Atemwegsbeschwerden oder Geruchsbelästigungen sind nicht auszuschließen.
Sie können reagieren, indem Sie Ihre Atemluft durch ein Luftreinigungsgerät verbessern.

Beispiel:
Ein Nachbar der ca. 50 Meter entfernt wohnt, heizt seinen Kachelofen ein. Es herrscht Windstille, der freigesetzte Rauch zieht nicht ab, sondern sinkt auf den Boden. In der Siedlung riecht es, leider nicht nur draußen, sondern auch in unserer Wohnung.
Die Partikelwerte (> 0,5 µm) steigen von 3.000 auf 326.000 (pro Liter Luft) an. Ob das Holz mit der richtigen Temperatur verbrennt wird ist unsicher. Aber ein Rußfilter fehlt offensichtlich.
Einsicht hat der Nachbar nicht. Durch die Bestandsschutzregelung kann eine Umrüstung auf einen Kachelofen mit einem Rußfilter (oder Partikelfilter) nicht erzwungen werden.
Erst in den kommenden Jahren müssen auch ältere Feuerstätten nachgerüstet werden.

Die Feinstaubbelastung (Partikel im Nanometerbereich und größer) kann gut durch einen Luftreiniger mit Elektrofilter reduziert werden. Die Gerüche lassen sich sehr gut durch einen Plasmaluftreiniger (der Sharp ist nicht geeignet) entfernen.
Ein Luftreinigungsgerät, das sowohl Feinstaub als auch Gerüche aus der Raumluft entfernt, steht uns leider noch nicht zur Verfügung.

Fragen, kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder rufen Sie uns an!
Mier Lufttechnik GmbH – Am Alten Brunnen 8b – 85659 Forstern.
Tel. 08214 4436094 – E-Mail: info@luftreinheit.de

Luftreiniger und biologische Luftreinigung

Luftreiniger Mrlv3 mit 3 kg Aktivkohle. Luftreiniger mit Aktivkohle

Luftreiniger können (abhängig vom Luftreinigungsmedium) 

  • Schadstoffe
  • Geruchsstoffe
  • allergieauslösende Stoffe

aus der Raumluft entfernen. Fast alle Luftreiniger haben Probleme, Geruchsstoffe ausreichend und dauerhaft zu binden.
Falls es sich um nicht giftige Stoffe handelt, können biologische Wirkstoffe in Kombination mit einem Luftreiniger oder als eigenständiges Luftreinigungsverfahren eingesetzt werden.

Geruchsstoffe werden durch biologische Wirkstoffe eingekapselt, wodurch sie nicht zu riechen sind. Die Verteilung der Wirkstoffe in der Raumluft benötigt keine hohe Luftumwälzung. Durch kleine Ventilatoren verdunsten die Wirkstoffe direkt in der Raumluft. Mehrere Ventilatoren (sie werden auch Verdunster genannt) können große Oberflächen geruchsneutral halten.
Zugluft oder Lüftungsgeräusche entfallen fast komplett.

Die Effektivität der biologischen Luftreinigung hängt von der Geruchsintensität, dem Raumvolumen und die Dosierung des Wirkstoffes ab.

Wichtig ist, dass lästige Gerüche nicht durch gesundheitsgefährdete Stoffe verursacht werden. Durch die Geruchsentfernung ist die Erkennung der schädlichen Stoffe nicht mehr möglich.

Videoclip auf youtube ansehen. Videoclip (3 Min 23) "Geruchsabbau, Die Kraft der Makromoleküle" ansehen.

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Luftreinigung mit Ozon

Ozongenerator aus und eingeschaltet. Vorsicht mit Ozon!

Ozon ist schädlich für die Atemwege. Das Umweltbundesamt hat eine Informationsschwelle ab 180 µg/m3 (1-Stunden-wert) definiert. Im Radio wird z.B. im Sommer eine Prognose der Ozonkonzentrationen bekannt gegeben.

In der Außenluft befindet sich immer Ozon. Die Konzentration im Sommer kann z.B. 60 µg/m3 betragen. Durch Lüften kann auch Ozon in Innenräumen gelangen. Allerdings bildet sich Ozon schnell wieder zurück in Sauerstoff.

Zur Luftverbesserung in Innenräumen werden manchmal Ozongeneratoren eingesetzt. Die Konzentration in der Raumluft ist sehr niedrig und beträgt ca. 30 µg/m3. Trotz der niedrigen Dosierung wird die Raumluft gereinigt. Gerüche und chemische Substanzen werden reduziert.

Allerdings muss die Einstellung des Ozongenerators durch Fachpersonal durchgeführt werden. Zusätzlich kann die Konzentration durch einen Ozonsensor überwacht werden. Dieser schaltet der Ozongenerator ab, falls die Konzentration z.B. über 30 µg/m3 steigt. 

Günstige Luftreiniger können unkontrolliert hohe Konzentrationen an Ozon freisetzen. Auch bedingt durch Fertigungstoleranzen messen wir regelmäßig hohe Ozonwerte an Luftreinigungsgeräten.
Ozongeneratoren sind bei Falschanwendung gefährlich. Sie schädigen Ihre Atemwege. Luftreinigung mit Ozon ist ein Thema für Fachleute!

Für Ozon gilt: weniger ist besser, Kontrolle geht über Vertrauen.

Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts
(Arthur Schopenhauer)

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