Themenübersicht
- Schlafzimmermöbeln verursachen einen unangenehmen Geruch
- Es darf fünf Stunden am Tag stinken (donaukurier.de, von Tobias Zell)
- Jedes zweite Kind durch Passivrauch belastet (Informationen des Umweltbundesamtes).
- Studie der Europäische Kommission: Höchste Zeit für reine Luft
- Innenraumhygiene in Schulen – der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes.
- Wasser- und Luftreinigung ist in US-Haushalten gefragt
- Schlaganfall: Schädigt Feinstaub das Gehirn?
- Feinstaub schadet den Venen.
- Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Studie über das Feinstaub-Filterungspotential von Pflanzen.
- Empfehlung zur Luftqualität in Innenräumen - Feinstaub -
Schlafzimmermöbeln verursachen einen unangenehmen Geruch
Möbel Ausdünstungen
28. August 2009 - Pressemitteilung 426/09
Quelle: Pressemeldung Landsgericht Coburg
Eine Kundin hat neue Schlafzimmermöbeln gekauft, die nach 13
Monaten immer noch unangenehm nach Chemikalien riechen. Die Kundin
klagt auf Rückzahlung des Kaufpreises und bekam recht. Die Möbel
sind deshalb mangelhaft weil sie für ihre Anwendung (das Schlafen
im Schlafzimmer) nicht geeignet sind.
(LG Coburg, Urteil vom 13.5.2009, Az: 21 O 28/09; OLG Bamberg,
Beschlüsse vom 13.7. und 7.8.2009, Az: 6 U 30/09;
rechtskräftig).
Mehr Informationen zu der Pressemeldung finden sie unter Geruch Schlafzimmermöbel.
Es darf fünf Stunden am Tag stinken (donaukurier.de, von Tobias Zell)
Quelle: donaukurier
20.02.2009
Riedenburg (DK) "Pro Riedenburg" sieht sich durch das von der Pappenfabrik vorgelegte Geruchsgutachten alarmiert. "Es ist ein Hammer, dass es fünf Stunden am Tag stinken darf", so der Verein, der sich für Umweltschutz einsetzt und immer wieder die von der Firma ausgesonderten Gerüche moniert.
Jedes zweite Kind durch Passivrauch belastet (Informationen des Umweltbundesamtes).
Quelle: Umweltbundesamt, Abteilung Umwelthygiene
Januar 2009
- Besondere Gefahr für Kinder
- Schlechte Luft im Kinderzimmer - auch durch Tabakrauch
- Belastung ist auch im Körper messbar
- Migranten und Kinder mit niedrigem sozialem Status häufiger stärker betroffen
- Belastung hat in den letzten Jahren nicht abgenommen
- Passivrauch: gefährlich und leicht vermeidbar
Studie der Europäische Kommission: Höchste Zeit für reine Luft
Quelle: Homepage der Europäische Kommission.
Sommer 2005
Nach den neuesten Untersuchungen sterben jedes Jahr 400.000 Europäerinnen und
Europäer vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung. Erkrankungen, die auf
die derzeitige Belastung mit Feinstaub zurückzuführen sind, machen jährlich mehr
als 100.000 zusätzliche Krankenhauseinweisungen erforderlich.
| Gesundheitsauswirkungen im Jahr 2000 in der EU | Für 2020 erwartete Verbesserungen |
| Um 9 Monate reduzierte Lebenserwartung | Verringerung um 3 Monate |
| Jährlicher Verlust von 4 Millionen Lebensjahren | Verringerung um 1,7 Millionen |
| 386.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr | Verringerung um 135.000 |
| Jährlich 110.000 Krankenhauseinweisungen wegen ernster Beschwerden | Verringerung um 47.000 |
Innenraumhygiene in Schulen – der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes.
Quelle: Umweltbundesamt * Abteilung Umwelthygiene * Postfach 1406 * 06813
Dessau-Roßlau * Dienstgebäude Corrensplatz 1 * 14195 Berlin *
Dezember
2008
Schlechte Luft in Schulen nicht erst seit heute. Wir haben es im Schulalltag heute aber nicht nur mit erhöhten CO2-Konzentrationen während des Unterrichts, sondern auch mit einer Reihe anderer Innenraumprobleme zu tun. Folgende Themen stehen im Vordergrund:
- Marode Bausubstanz
- Lüften ist wichtig!
- Unzureichende Akustik
- Staub
Information des Umweltbundesamtes, Ausgabe 08/2008 15. Dezember 2008
Wasser- und Luftreinigung ist in US-Haushalten gefragt
Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai)
Dezember 2008
Bedarf an Filtern und Reinigungssystemen steigt / Einfuhr wächst zweistellig / Deutschland gehört zu den Hauptlieferländern / Von Rainer Jaensch
Toronto (bfai) - Die Privathaushalte in den USA fragen zunehmend Wasser- und Luftreinigungssysteme nach. Die Dynamik soll auch in den kommenden Jahren mit Zuwächsen von annähernd 5% anhalten. Besonders stark sind Filter und Membranen für den Ersatzbedarf gefragt. Mit zweistelligen Steigerungsraten legen importierte Reinigungssysteme zu, wobei Deutschland zu den bedeutendsten Lieferländern zählt. (Kontaktanschrift)
Die Konsumenten in den USA sorgen sich zunehmend um die Qualität des Wassers und der Luft in ihren Häusern. Das wachsende Gesundheitsbewusstsein und die Entwicklung nutzerfreundlicher und geräuscharmer Reinigungssysteme treiben die Nachfrage nach diesen an. Demnach dürfte der Markt für Reinigungssysteme und der Ersatzbedarf an Filtern und Membranen von 2007 bis 2012 um jahresdurchschnittlich 4,6% zunehmen. Im vorhergehenden Fünfjahreszeitraum notierte die durchschnittliche Steigerungsrate 7,6%.
Bericht lesen (bfai-Link)
Schlaganfall: Schädigt Feinstaub das Gehirn?
Quelle: Netdoktor.at, 09. Juni 2008
Zitat, Auszug.
Selbst eine kurzfristige Feinstaubbelastung könnte das Schlaganfall-Risiko
ansteigen lassen. Das legt eine US-amerikanische Studie nahe, in deren Rahmen
Wissenschafter der Universität Michigan einen kleinen texanischen Bezirk genau
unter die Lupe genommen haben. Das Team unter Leitung von Lynda Lisabeth brachte
hierzu das Auftreten von Schlaganfällen in den Jahren 2001 bis 2005 mit den
jeweiligen Tagesinformationen über Wetter und Luftverschmutzung in
Verbindung.
Lesen Sie den kompletten Bericht, http://www.netdoktor.at/nachrichten/?id=119594
Feinstaub schadet den Venen.
Quelle: Berliner Zeitung, 14. Mai 2008
Zitat, Auszug:
Zuvor war lediglich bekannt, dass Feinstaub negativ auf die Arterien wirkt
und so eine Vielzahl von Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu Herzversagen
hervorruft. Aufgrund dieser Zahlen rangiert Feinstaub bereits heute auf Platz 13
der Todesursachen weltweit. Auswirkungen auf die Venen hatte man bislang nicht
untersucht.
Lesen Sie den kompletten Bericht: Textarchiv, Berliner Zeitung
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Studie über das Feinstaub-Filterungspotential von Pflanzen.
Filterungspotential?
Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Laufzeit der
Studie: von 01.01.2007 bis 31.08.2007
Studie zum wissenschaftlichen Erkenntnisstand über das Feinstaub-Filterungspotential (qualitativ und antitativ) von Pflanzen.
In einer Literaturstudie sollen die Informationsfülle der Untersuchungen zur Feinstaub-Filterleistung von Pflanzen bewertet und der wissenschaftliche Erkenntnisstand über das qualitative und quantitative Feinstaub-Filterungspotential durch Pflanzungen in Städten zusammengetragen werden. Wissenslücken, Umsetzungsdefizite und Forschungsbedarf sind aufzuzeigen, ebenso das Potential und mögliche Verwendungsarten schon untersuchter Pflanzen sowie das Minderungspotential der tatsächlichen Jahresbelastung durch Verkehr und weiterer Feinstaubquellen beispielhaft gegenüber zustellen, um die Wirkung von gezielten Anpflanzungen in Städten gegenüber anderen Maßnahmen zur Feinstaubminimierung besser einschätzen zu können. Ergebnisse von Untersuchungen im angrenzenden Ausland, die auf das Klima in Deutschland übertragbar sind, sind zu berücksichtigen. Es ist Workshop zum Wissensaustausch, zur Diskussion des Themas und möglicher Lösungsansätze durchzuführen.
Empfehlung zur Luftqualität in Innenräumen - Feinstaub -
Referat 34 / PD Dr.L.Müller Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend
und Soziales
13 /06 / 2006
- Allgemeine Empfehlung zur Hygiene in Unterrichts- und Aufenthaltsräumen
- Spezielle Empfehlung
- Presse-Info Nr. 21/99 Reinigung in Schulgebäuden nicht vernachlässigen
B. Reinigung Es wird empfohlen, • keine Reinigungstätigkeiten von Nutzer/innen bzw. Schülern/innen bzw. Aufsichtspersonal bzw. Lehrern/innen in Form von trockenem (Aus)Fegen ausführen zu lassen • zur Minimierung der Freisetzung von Kreidestaub die Tafelflächen feucht zu reinigen • die Reinigung von horizontalen Flächen (u.a. Fußboden) mit staubbindenden Verfahren wie Feuchtreinigungsverfahren oder saugenden Reinigungsverfahren mit entsprechender Abluftfilterung gemäß den Vorgaben aus der DIN 77400 vorzunehmen
http://www.soziales.bremen.de/sixcms/media.php/13/Feinstaub.pdf